Dienstag, 19. September 2017

verbale Verstandsakrobatik

Du dachtest
du sagtest
du meintest
ich verstand

 ich dachte
und sagte nichts
und du
verstandes nichts

ich wollte doch nur
aber ich habe nicht

was in mir ist
was raus will
muss ich lassen

was in dir ist
was raus muss
will ich hören

sagen
hören
verstehen

denken






Perspektivwechsel möglich

Donnerstag, 7. September 2017

reloaded2017:Gedankenkonfetti



Was du siehst kannst Du nicht alles aufschreiben.
Dein Auge nimmt wahr.
Alles. Jede Kleinigkeit oder Abweichung von der Norm.
Veränderung.
Um das alles zu beschreiben,
benötigt man Zeit, die dann wieder
zum Beobachten fehlt.
Das Gehirn notiert zwar alles,
aber das Papier ist löchrig
und der Stift schmiert.
Am Ende bleibt nur noch eines übrig:
Gedankenkonfetti.
Der Sherlock in mir umgeht die ärztliche Schweigepflicht.
Da klebt noch ein Stück Pizza am Löwen.
Während der Limonadenverkostung habe ich mich wahrscheinlich mit einer Finanzberaterin über Müll und Brot unterhalten.
Weg frei für die Kaffeeflatrate . 


Mittwoch, 30. August 2017

heißkalt Pinguin-Edition



Manchmal
ist einem kalt
obwohl es warm ist
und
dann wieder
ist dir warm
und Du schwitzt
obwohl es allen anderen kalt ist

wenn Du in diesen Momenten
in einer Situation bist
in der Dich andere beobachten
wird Dir schnell unwohl

Man kennt das aus Prüfungen
und Vorstellungsgesprächen

Wie mag es den Pinguinen im Zoo wohl gehen?





Pelzgeselle:Rot

fast unmerklich,wie auf leisen Pfoten
hat sich das Eichhörnchen aus meinem Leben entfernt

die negativen Auswirkung des Wohnsitzwechsels
machen sich nicht auffällig bemerkbar



Donnerstag, 24. August 2017

bombe

Terror beherrscht die Nachrichten.
War das mal anders?
Und wie lange ist das her?
Meine Gedanken schweifen zum Schlager ...

Es gab da mal ein Lied von den Prinzen, das wegen seines Textes indiziert wurde.
Der Refrain des gutgemeinten Weltverbesserungssongs lautet
"Manchmal möchte ich ne Bombe sein und einfach explodieren"
Immer wieder habe ich mich gefragt:
Muss man sowas indizieren?

Kann man nicht einfach weghören?
Oder genauer hinhören?
Denn es geht ja nicht um Terror
sondern darum die Welt genauer das direkte Umfeld zu verbessern.
Und dann wird dann aus der Aussage:
"Nur wer laut genug schreit, wird auch gehört"
dann der Liedtext
"Manchmal möchte ich..."

Eigentlich ist der Text schon vergessen
Die Melodie verloren gegangen
und die Prinzen von der Rolle.

Doch in den ersten Tagen nach dem Urlaub,
wenn man versucht die Nachrichten der letzten 2 Wochen nachzuvollziehen,
bekommt man Probleme den Terror zu sortieren.

Hören wir nicht mehr hin?
Verstehen wir den Text nicht mehr?
Lässt uns alles nur noch kalt?

Trauer und Bestürzung
Fassungslossigkeit und Angst
Wir schalten auf Schnelldurchlauf
Vorspulen
Weiterskippen
Die Reaktion der Generation Fernbedienung.
Die Smartphonegeneration wischt gelangweilt weiter.

Für STOPP oder REPLAY bleibt keine Zeit.
Für keine Generation.
Wer nicht gut verdrängen kann, muss leiden.
Und wer nicht leiden will, muss verdrängen.
Der Teufel dreht sich im Kreis.

Drehen wir uns mit?
Kommen wir da irgendwann und wie wieder raus?
Sind wir ein Teil des Teufelskreises?
Können wir etwas ändern?

Ich dachte man könnte die Welt verbessern,
wenn man sein direktes Umfeld postiv beeinflusst.
Das haben sich die Prinzen auch mal gedacht.
Ihr Song ist indiziert worden.
Weil Worte wichtig sind.
Weil nicht jeder versteht, was der andere meint.
Kommunikation verbessern.
Nicht vergessen.
Sonst endet alles
blöd

worry bomb




Dienstag, 22. August 2017

da zu sein

ein Lebenszeichen
da
da bin ich
wieder

ein Lesezeichen
wandert
vom Anfang bis zum Ende

da zu sein
wo etwas beginnt

ein Lebenszeichen
da

Freitag, 4. August 2017

reise 201708

wohin soll die Reise denn gehen?

durch die Zeit!


ich bin dann mal weg

Donnerstag, 3. August 2017

Buchüberbrückungsbuch

da bin ich total von Haruki Marukami und seinem Buch IQ84 geflasht und kann die Fortzetzung nicht abwarten. Da stelle ich den Plan auf schnell noch mal ein paar Blicke in ein Buch meines Lieblings Patrick Salmen zu werfen. Buchüberbrückungsbuch quasi. Da flasht der mich doch auch.
Lesen wird zur Droge.
Süchtig bin ich.
Nach Sätzen wie diesem: 

"Gleich werde ich wahnsinnig,
dabei wollte ich doch nur Kaffee kochen."
           Patrick Salmen

Puppe aus Luft?



auch ganz
Haarscharf am Wahnsinn vorbei

ein Wort mit 3 U und 2 Ü (Türkisch gilt nicht)

Mittwoch, 2. August 2017

clutching at straws

Der Trubel wird schlimmer 
ich stöhne und ächze
alles schlingert 
alles wabbert
alles wird immer turbulenter
Die Orientierung gehört der Vergangeheit
Die Hoffnung wurde gefressen
die Übersicht hat sich vergraben
der letzte Strohalm ist abgebrochen
...
 so geht es einem ja oft 
kurz vor dem Zusammenbruch
aber es gibt da ein Ding 
das einen lehrt aus der Vergangeheit zu lernen
und nie den Glauben zu verlieren
nie die Hoffnung zu begraben
und "Stopp" zu sagen
dann zurücklehnen und das ganze 
genüßlich aus einer anderen Perspektive 
zu betrachten
Hach

es gibt Wahrheiten und Lebensweisheiten
aber das hier toppt immer wieder alles: 


Kölsches Grundgesetz
§ 3

Et hätt noch immer jot jejange

 
da hüpft der Zwerg durch den Spinat 

kick it like Palko

bei der Hertha kicken die Söhne berühmter Väter:
Jonathan Klinsman
Palko Dardei
Mitchel Weiser

Bringt Talent Punkte?
Oder gilt immer noch:
Viel Geld = Viele Punkte?

Geht es immer nur um Punkte?

 JA!




Mittwoch, 26. Juli 2017

Yoda im Tunnel

Yoda drehte sich um.
In seinem faltigen Gesicht konnte man die Ahnung eines Lächelns erkennen.
Wie wenn nach einem heftigen Gewitter am Ende des Horizonts ein wenig blau am Himmel erscheint.
Die Konzentration und Anspannung schienen aus seinem Gedächtnis gewichen zu sein
und man hatte unwillkürlich den Verdacht, dass er weniger Falten hätte.
Eine Kopfbewegung  von ihm , die man als Räuspern verstehen konnte
damit seine Ansprache die volle Wirkung erzeugt durchbrachen die angespannte Stille.
Und dann redete er wie er immer redet:
"Der Schmerz bald ein Ende haben wird".


Mittwoch, 19. Juli 2017

Bilderstöckchen

wir drehen uns
wir drehen uns um 
wir drehen uns um uns
wir drehen uns um uns selbst 
wir drehen uns um uns selbst herum 
ständig 
denken wir
ständig denken wir nur an uns
wir sind der Mittelpunkt 
Wir sind der Mittelpunkt unserer eigenen Welt

Die Entwicklung macht nicht Halt.
Unsere Kinder treiben sie auf die Spitze.
Seit man mit dem Telefon Fotos machen kann,
hat sich die Welt verändert. 

Wir im Vordergrund
Sehenswürdigkeiten dahinter
die Generation Selfie
hat ihren eigenen Stil.



(zur Überschrift: Was heißt Selfie op Kölsch?)


Donnerstag, 13. Juli 2017

29 Wechsel-Hick-Hack


Die Überschrift klingt ein wenig wie, ein Gericht aus dem Chinesichen Schnellimbiss und passt daher ganz gut.

Offiziel hört sich das so an:

"Stürmer Anthony Modeste verlässt den 1. FC Köln. Der 29-Jährige wird seine Karriere in der chinesischen Super League bei Tianjin Quanjin fortsetzen. Alle relevanten Parteien haben sich geeinigt. Der 1. FC Köln dankt Anthony Modeste für seinen Einsatz im FC-Trikot und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute."

Übersetzung:

 25 Tore-Tony mäht sich op de Söck. D´r Kerl kricht in d´r Chinesichen Operretenliga richtig Kohle fürn bißchen rumklickern. . Die Beraterbrüder vom Tony han nix mitbekomme als der Vertrach endlich jemacht wurd. Sonst hätt dat och widder nit funktioniert. Janz Kölle is froh dat er so oft jetroffe hät -häste joot jemaach, aber dafür kritt he och jenoch Jeld. Alles andere lasse m´r dezent unter dä Tisch fallen.  Reisende soll man nit ophalde. Mach et joot. Tschööö.
Jetzt erst mal ´n Kölsch.
Prost
klar und eindeutig wie ein Spielzug mit Torabschluss
anfangs war ich geneigt diesen Transfer nüchtern,
notfalls auch Philosophisch zu betrachetn:😑
abenteuer-china

Freitag, 7. Juli 2017

Hass auf Möchtegernhipster

der öffentliche Nahverkehr
schürt den Hass.
In der Rush-Hour:
Kinderwagen und/oder Fahrad in der pickepackevollen Bahn unterbringen.
Es gibt Momenete, da erklärt sich warum das eine oder andere Land nicht als Kinderfreundlich gilt.

Und die, die keinen Hass produzieren wollen
sondern annerkennende Blicke ernten wollen
für ihre -achso- grandiose Idee von nun an immer
ihr Klapprad in der Bahn zu transportieren
die hasse ich am meisten.

Verachten wäre besser.
Nichtbeachten am besten.
aber ich kann nicht anders.
Menschen produzieren Hass.
Die einen viel, die anderen wenig.
Manche werden ihren Hass gezielt los.

Auf jeden Fall staut sich mein Hass beim Anblick eines Klappfahrades auf Oberkante Unterlippe.
"KANN HALT NICHT JEDER AUF DEM FIDGET SPINNER
 DURCH DIE WELT GLEITEN DU MÖCHTEGERNHIPSTER!"

"OH WARTE NUR BIS ICH MIR EINEN KLAPPSPATEN BESORGT HABE!"

"Wenn Du wüßtest wie dämlich Du aussiehst
wenn Du in die Pedale trittst würdest Du Dich rückwirkend schämen"

"DIE BESCHEURTEN KINDERWAGEN NEHMEN GENAUSOVIEL
PLATZ WEG WIE DEIN KLAPPRAD.
ABER ! DIE ! HABEN! VIER ! (4)! RÄDER!"

"ZU DOOF ZUM EINRADFAHREN BIST DU ALSO AUCH!"


Wenn der Trend (Achtung liebe Hipster) vorbei ist, merkt man das,
weil es das Produkt der Begierde für alle beim ALDI gibt.
Jetzt ganz frisch: Das "Faltrad"

Ist das noch Hipstertum?
Ist das noch lässig oder doch schon lästig?



Kaa Burka gell

  Da denkt man oft,
och nee die Bayern...
So schräg wie die drauf sind.
Jo mei, sinds halt schräg draf.
Die Religionsfreiheit ist ja im Grundgesetz verankert.
Und jetzt haben die Bayern, trotzdem ein Burka-Verbot durchgesetzt.



„Ein kommunikativer Austausch findet nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Blicke, Mimik und Gestik statt. Er bildet die Grundlage unseres zwischenmenschlichen Miteinanders und ist Basis unserer Gesellschaft und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, heißt es in der Gesetzesbegründung. Eine Verhüllung des Gesichts widerspreche dieser Kommunikationskultur. –Quelle : KSTA.de

da wirst narrisch !

is it it ?


„Ein kommunikativer Austausch findet nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Blicke, Mimik und Gestik statt. Er bildet die Grundlage unseres zwischenmenschlichen Miteinanders und ist Basis unserer Gesellschaft und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, heißt es in der Gesetzesbegründung. Eine Verhüllung des Gesichts widerspreche dieser Kommunikationskultur. – Quelle: http://www.ksta.de/27927498 ©2017
„Ein kommunikativer Austausch findet nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Blicke, Mimik und Gestik statt. Er bildet die Grundlage unseres zwischenmenschlichen Miteinanders und ist Basis unserer Gesellschaft und der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“, heißt es in der Gesetzesbegründung. Eine Verhüllung des Gesichts widerspreche dieser Kommunikationskultur. – Quelle: http://www.ksta.de/27927498 ©2017